O-Ton: Mit Freihandelsabkommen Zölle und Handelshemmnisse überwinden?

O-Ton: Mit Freihandelsabkommen Zölle und Handelshemmnisse überwinden?

Berlin, 13.11.2025

Die US-Handelspolitik macht deutschen Unternehmen arg zu schaffen. Auf Maschinen, Autos und Elektronikprodukte fallen 15 % Basiszölle an. So im Zoll-Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und der EU im Juli beschlossen. Trump setzt auf „America first“. Internationaler Handel, der auf Regeln besteht? – Das war gestern! Trump möchte die neue Ordnung bestimmen. Deutsche Unternehmen schauen sich bereits nach anderen Handelspartnern um. Es geht um ihre Existenz und damit auch um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Die deutsche Wirtschaft kriselt nicht erst seit Trump. Etliche Jobs sind bereits weggebrochen.

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„Traurige Tatsache ist, dass wir in den letzten 3 Jahren fast unbemerkt über eine halbe Mio Arbeitsplätze verloren haben, viele davon im verarbeitenden Gewerbe“, sagt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Groß und Außenhandel, Dienstleistungen.

Die US-Zoll-Politik von Präsident Trump verschärfe die Lage. Deutsche Lieferungen in die USA gingen seit Jahresbeginn zurück, um mehr als 100 Mrd. Euro. Unternehmen setzen auf neue Märkte, auch um Arbeitsplätze zu halten. Mehr Freiraum und Struktur-Reformen sind für die Wettbewerbsfähigkeit wichtig, meint auch Sven Kramer vom Personaldienstleister PEAG Holding GmbH.

„Bürokratie muss runter, die Belastung für die Unternehmen  runter, damit wir nicht mehr so viele Menschen damit beschäftigen müssen, irgendwelche Formulare auszufüllen. Das muss abgebaut werden, damit wir uns wieder mit Kunden und unseren Mitarbeitern beschäftigen können und nicht mit Bürokratie.“

Julia Friedlander von der Atlantik-Brücke setzt auf stärkere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA, weniger auf Schuldzuweisungen:

„Ich glaube, es gibt so eine Tendenz, die Kritik an der eigenen Wettbewerbsfähigkeit in Europa auszulagern. Da gibt man für alles Trump die Schuld, aber so einfach ist es nicht. Es ist immer leichter, externe Dinge zu kritisieren, als die eigenen Hausaufgaben zu erledigen.“

ENDE

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Birgit Keller Berlin

Link zur Veranstaltung und O-Tönen im Podcast
https://www.peag-online.de/personaldebatte
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Anja Baer
im Auftrag der PEAG Unternehmensgruppe
und dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Tel. 030-9700 5030
E-Mail: abaer@fulmidas.de

Seit 25 Jahren berät die PEAG Unternehmensgruppe Unternehmen bei Personalgewinnung, Personalentwicklung und Trennungsprozessen. Sie ermutigt Unternehmen und Menschen dazu, Veränderungen zu wagen. Mit ihren langjährigen Erfahrungen entwickelt die PEAG Unternehmensgruppe gemeinsam mit ihren Kunden tragfähige Lösungen für Personalanpassungen, für den Einsatz von Fachkräften und für ein maßgeschneidertes Personalmanagement.

O-Ton: Lieferkettengesetz: Moralischer Fortschritt oder bürokratische Bürde?

O-Ton: Lieferkettengesetz: Moralischer Fortschritt oder Bürokratische Bürde?

Berlin, 14.01.2025

Menschenrechte und Umweltstandards in globalen Lieferketten zu stärken, das ist das Ziel der europäischen Lieferkettenrichtlinie. Schon vor zwei Jahren hatte die Bundesregierung mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz den ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Doch höhere Standards bei Menschenrechten und Umwelt sind nur durch mehr Transparenz, Sorgfalt und vor allem Dokumentation möglich. Die daraus entstehende Bürokratie stellt die deutschen Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Beitrag:

Kritiker des Lieferkettengesetzes bemängeln, dass damit deutschen Unternehmen viel Aufwand aufgebürdet werde. Das bringe einen erheblichen Standortnachteil mit sich.

O-Ton: „Das deutsche Lieferkettengesetz wollen wir abschaffen, weil es die mittelständige Wirtschaft in Deutschland schwächt, weil es die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft schwächt. Ohne, dass gesichert die Arbeitsbedingungen in der Welt verbessert würden. Ohne, dass gesichert Menschenrechtslagen verbessert würden. Ohne, dass gesichert Kinderarbeit zurückgedrängt würde.“ (25 sec), sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Carl-Julius Cronenberg, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und selbst Unternehmer.

Marcel Fratzscher, Professor und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hingegen hält das Lieferkettengesetz für wichtig, um den Ruf von „made in Germany“ zu erhalten:

O-TonEs ist ein Meilenstein. Denn wir haben vor vielen Jahren gesagt, dass wenn Verbrechen im Ausland begangen werden, auch Menschen oder Unternehmen in Deutschland dafür zur Rechenschaft gezogen werden können. Jetzt geht es hier nicht um Verbrechen, sondern es geht um Lieferketten. Es geht um Kinderarbeit, Umweltstandards, Arbeitsstandards. Und dass man Unternehmen, die in Deutschland agieren, dafür in die Verantwortung nimmt, ist erst mal vom Ziel her völlig richtig notwendig. Der Teufel liegt wie immer im Detail.(35 sec)

In der momentan schwierigen Situation für die deutsche Wirtschaft ginge es darum, die richtigen Schwerpunkte zu setzen, betont hingegen Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH:

O-Ton: „Wir haben hier ein Bürokratiemonster bekommen und ich glaube, allein die Papierseiten, die ausgedruckt werden, haben mehr Bäume gefällt, als durch dieses Gesetz geschützt werden können und die Vorhaltung von Speicherkapazitäten verbraucht mehr Strom, als durch diese Richtlinie eingespart wird. Ich glaube, wir müssen grundsätzlich an die Rahmenbedingungen ran. Wir brauchen ein vernünftiges Steuerumfeld. Wir brauchen eine vernünftige Bildungspolitik, um wettbewerbsfähig zu sein.“ (31 sec)

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O-Ton: Wie Langzeitarbeitslosen Chancen geben?

O-Ton: Wie Langzeitarbeitslosen Chancen geben?

Die wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland sind alles andere als rosig. Flexible Personallösungen und eine vorausschauende Planung werden deshalb noch wichtiger, um den Veränderungen im Arbeitskräftebedarf gerecht zu werden. Dabei können Beschäftigtentransfer und Zeitarbeit helfen. 

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Beitrag:

O-Ton: Wir sind aktuell auf alle Parlamentarier im Deutschen Bundestag angewiesen. Der Bundeskanzler hat sich mit den Industrievertretern in den letzten Wochen mehrfach getroffen. Und auch hier sind Ergebnisse zu erwarten. Wir brauchen Entscheidungen für die Industrie. Wir können nicht warten bis nach der Wahl – ich glaube, das wäre ganz, ganz fahrlässig. – Länge 15 sec.

..sagt SPD-Wirtschaftsexperte Alexander Bartz. Allerdings bleibt nicht mehr viel Zeit – und ohne eigene Mehrheit werden Beschlüsse wohl Seltenheitswert haben. „Wenn die künftige Bundesregierung die Potenziale der Personaldienstleister in der schwierigen Situation von Arbeitsmarkt und Wirtschaft wirklich nutzen will, muss die Fachkräftezuwanderung ohne Wenn und Aber für die Zeitarbeit geöffnet werden“, betonte Florian Swyter, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Personaldienstleister. Von der jetzigen Noch-Regierung hofft er:

O-Ton: Vielleicht das Wichtigste aus meiner Sicht, was auch der Wirtschaft und auch den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zugute käme wäre die Verschiebung der kalten Progression. Also die Steuererhöhung, die allein nur durch Gehaltsanhebungen entsteht. Wenn man das noch auf die Reihe bekäme, würden wir das als Wirtschaft sehr begrüßen, aber wir machen uns keine Illusionen. – Länge 19 sec.

Der jüngst angekündigte Stellenabbau bei großen Unternehmen ist nur die Spitze von dem, was landauf, landab los ist“, bilanzierte Angelika Preiß, Sprecherin der Geschäftsführung der PEAG Transfer GmbH, und sieht viele Vorurteile beim Beschäftigtentransfer als ein Instrument gegen Stellenabbau:

O-Ton: Das kommt tatsächlich wohl daher, dass man glaubt, wir haben Fachkräftemangel und es gibt Arbeitslose und das passt irgendwie 1:1 zusammen. Aber das ist eine Milchmädchenrechnung, die geht so nicht auf. Denn die Mitarbeiter müssen ja erstmal wieder fit gemacht werden, um diese neuen Arbeitsplätze auch ausüben zu können. – Länge 16 sec.

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